Wie lassen sich bezahlbarer Wohnungsbau und städtebauliche Qualität miteinander verbinden? Im Rahmen der LANDSTADT DIALOGE zeigte Prof. Karin Schmid von der Hochschule München, wie Bonus-Geschossflächen als strategisches Instrument im Bebauungsplan eingesetzt werden können.
Aktuelles
Münnerstadt, eine der Modellgemeinden aus LANDSTADT BAYERN, war Station der Kleinstadt Akademie. Unter dem Titel „Bestand neu nutzen!“ diskutierten Gemeinden, wie Leerstände und herausfordernde Quartiere durch neue Nutzungsperspektiven aktiviert und gestärkt werden können.
Wie lassen sich Bestandsquartiere zukunftsfähig weiterentwickeln? Prof. Dr. Matthias Castorph zeigt auf der Grundlage seiner Arbeit an der TU Graz, wie Nachverdichtung ohne zusätzliche Versiegelung gelingen kann und warum insbesondere Einfamilienhausquartiere als Teil der Lösung zu verstehen sind.
Die Stadt Iphofen ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie historisches Erbe zur Grundlage für zukunftsfähige Stadtentwicklung werden kann. Vom vorausschauenden und kooperativen Handeln der Stadt berichtete eindrucksvoll der Geschäftsstellenleiter Leo Eckert.
Mainleus schreitet mit der Umsetzung der ehemaligen Spinnerei voran. Die besondere Situation des Bestandes erfordert neue Wege, die als Pilotprojekt im Modellvorhaben Gebäudetyp-e ihre Fortsetzung zu LANDSTADT BAYERN finden. Auch in der Öffentlichkeit findet dieser Ansatz erfreulich breite Resonanz.
Auf den Stand gebracht haben sich die elf Modellgemeinden beim ersten, digitalen Austauschtreffen am 23. Oktober 2025. Neben den Berichten zu den aktuellen Projektfortschritten gab es zwei kurze Fachimpulse zum Thema Bürgerbeteiligung.
Am 23. September 2025 starteten die LANDSTADT DIALOGE in ihre neue Reihe. Im Mittelpunkt stand ein Werkbericht zur Weiterentwicklung des Wohnquartiers Endorfer Au in der Stadt Rosenheim. Das Quartier aus den 1950er Jahren soll nachhaltig umgebaut werden.
Unter dem Motto „Hier bewegt sich was! Bewegung auf der Pfettenwiese“ führt die Stadt Landsberg am Lech bereits im zweiten Jahr eine Zwischennutzung im Planungsgebiet durch. Ziel ist es, das Projekt auf der Pfettenwiese bis zur baulichen Umsetzung im Gedächtnis der Menschen vor Ort zu halten.
In den letzten Monaten hat sich Münnerstadt damit auseinandergesetzt, wie sich Gemeinwohl, private Interessen, bürgerschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Tragfähigkeit bei ihrem Projekt verbinden lassen. Die Ergebnisse aus dem intensiven Beteiligungsprozess wurden am 30. Juli 2025 vorgestellt.
In einer feierlichen Veranstaltung am 30. Juni 2025 hat Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter die elf ausgewählten Gemeinden in das Modellprojekt LANDSTADT BESTAND des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr aufgenommen.
Aus insgesamt 35 Bewerbungen hat ein Gremium elf Städte, Märkte und Gemeinden aus ganz Bayern für das Modellprojekt LANDSTADT BESTAND ausgewählt. Sie werden dabei unterstützt, innovative Ansätze zur Weiterentwicklung bestehender Stadt- und Ortsstrukturen voranzubringen.
Am 13. März 2025 fand die digitale Informationsveranstaltung mit über 150 Teilnehmenden statt – ein Zeichen für das große Interesse an Bestandsquartieren und am Siedlungsbestand. Dabei wurden Fragen zum Projektaufruf geklärt und das Expertengremium vorgestellt.
Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter hat das neue Modellprojekt LANDSTADT BESTAND angekündigt. Als Nachfolgeprojekt von LANDSTADT BAYERN widmet es sich dem Siedlungsbestand, vor allem ortskern- und zentrumsnahen Bestandsquartieren.
Nach drei Jahren Projektlaufzeit werden die Ergebnisse des Modellvorhabens LANDSTADT BAYERN vorgestellt und das Projekt in einer feierlichen Veranstaltung mit Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter abgeschlossen.
Im Rahmen der Besichtigung des Münchner Werksviertels am 20. Februar 2025 haben die Modellgemeinden von LANDSTADT BAYERN viel Wissenswertes von der Umsetzung des Projektes erfahren und einen inspirierenden Einblick in die Nutzungsvielfalt und Lebendigkeit des Quartiers erhalten.